Musikverein Winterspüren e.V.

SUDKURIER - Bericht vom 01.12.2015 (Lokalteil Stockach) PDF Drucken E-Mail
  
Freitag, den 04. Dezember 2015 um 10:08 Uhr

Winterspüren spielt Musik in der Oberklasse

Der Musikverein Winterspüren begeistert das Publikum in der weihnachtlich dekorierten Lichtberghalle. Die Jugendkapelle und Solisten liefern ein gelungenes Programm ab.

Ein rundum gelungenes konzertantes Ereignis bot der Musikverein Winterspüren unter Mitwirkung der Jugendkapelle WiSeLi und Solisten nahezu 200 Zuhörern in der vorweihnachtlich geschmückten Lichtberghalle. Unter dem Motto Inspirationen wurden die beliebtesten Stücke gespielt, die sich der Musikverein mit seinem Dirigenten Marco Geigges während dessen zehnjährigem Engagement erarbeitet hat. Alle Mitwirkenden begeisterten und berührten mit ihren musikalischen Beiträgen gleichermaßen. Dementsprechend überwältigend war der Applaus, der kurz vor Mitternacht mit bejubelten Zugaben quittiert wurde. Liebevoll und anerkennend waren die Beschreibungen für den spürbar hoch geschätzten Dirigenten Marco Geigges, die Michael Buhl wie einen roten Faden durch die Programmfolge zog.

Musikalisch extrem viel los war im schön gestalteten, rhythmisch packenden „Children of Sanchez“. Spannend aufgebaut war die Dramaturgie im glutvoll archaischen Miteinander der Instrumente. Die Imagination von irischen Stepptänzerinnen, die in verschiedenen Choreografien mit schnellen Beinbewegungen synchron übers Parkett steppen, zauberten die Höhepunkte aus „Riverdance“. In ruhigen Passagen funkelten die Töne wie die vielen kleinen Lichter im Tannengrün der schön geschmückten Lichtberghalle. Wunderschön waren die Soli hier wie auch bei den „Klezmer Classics“ im harmonischen Miteinander der Instrumente. Ein orchestrales Paradestück mit viel goldenem Blech gelang den Musikern mit „dem großen Tor von Kiew“, arrangiert aus dem zehnteiligen Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgskij. Schön heraus gearbeitet waren die dynamischen Schattierungen.

Stefan Martin, Hornist im Musikverein Winterspüren, gratulierte kraft seines Amtes als Vorsitzender seinen Musikerkollegen Michael Keller-Fröhlich zum bestandenen C3-Dirigentenlehrgang. Mit seinem Auswahlstück „Firework“ gab er sogleich eine Kostprobe seines Könnens. Gute Laune versprühend bewegte er damit das Orchester auf Oberstufen-Niveau.

Das Dirigat der Jugendkapelle WiSeLi teilten sich Mathias Keller-Fröhlich und Christian Reutebuch. Trommelwirbel führten ins fetzig gespielte „The A-Team“. Für Furore sorgte als märchenhaftes Abenteuer der letzte Beitrag der WiSeLi's, die ihren Beifall mit „Shake it off“, einem fetzig gespielten, rhythmisch packenden Zugaben-Stück quittierten. Enthusiastischer Riesen-Beifall mit stehenden Ovationen am Tisch der Ehrengäste krönte ein gelungenes Jahreskonzert. Als Bonbon bescherten vier Perkussionisten synchron ein witziges Rhythmikel: Start für die orchestrale Zugaben-Kette. Sie mündete nach Dankesworten in den Dixie-Marsch „Basta“, der die Musiker nach und nach von der Bühne verschwinden ließ.

Quelle: http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/Winterspueren-spielt-Musik-in-der-Oberklasse;art372461,8347814

 
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