Musikverein Winterspüren e.V.

Vereinsgeschichte bis 1995 PDF Drucken E-Mail
  
Dienstag, den 09. Februar 2010 um 22:27 Uhr

Vereinsgeschichte des Musikverein Winterspüren bis 1995

(Quelle: Festschrift zum 75-Jährigen JUbiläum des Musikvereins Winterspüren 1995)

Im Jahre 1920 wurde der Musikverein Winterspüren von 12 Männern ins Leben gerufen. Dies waren:
1. Sauter Johann, 2. Blocher Hermann, 3. Muffler Rupert, 4. Martin Otto, 5. Marquart Xaver, 6. Marquart Johann, 7. Kempter Franz, 8. Kempter Fritz, 9. Sauter Karl, 10. Schumacher Josef, 11. Walz Johann, 12. Walz Victor.
Durch einen Monatsveitrag von 5 DM der Mitglieder und Spenden der Bevölkerung wurde die Instrumentenbeschaffung finanziert. Der erste Vorstand wurde Leopold Lorenz; Dirigent Herr Seebacher; Kassier und Schriftführer Eugen Auer. 1923 wurde Hermann Benkler zum Vorstand gewählt. 1924 übernahmen die Herren Zech und Pfeiffer die Dirigententätigkeit. Ab 1925 war Hermann Pfeiffer alleiniger Dirigent. 1926 wurde Johann Sauter zum Vorstand gewählt. Während des Krieges hatte die Kapelle keine Auftritte. Nach dem Krieg übernahm wieder Hermann Pfeiffer die musikalische Leitung. 1946 wurde Eugen Lorenz zum ersten Vorstand und Johann Martin zum zweiten Vorstand gewählt.

Am 25. Juni 1950 wurde das 30jährige Jubiläum gefeiert. 1950 war Johann Sauter der erste Vorstand und Josef Zahn der zweite Vorstand.

Im Jahre 1952 wurde Josef Kammel Nachfolger von Hermann Pfeiffer dem bisherigen Dirigenten. 1955 wurde Franz Heim zum ersten Vorstand und Josef Zahn zum zweiten Vorstand gewählt. 1959 übernham Karl Hirling den Posten des 2. Vorstandes. Das 40. Jubiläum wurde 1960 im kleinen Rahmen gefeiert.

1961 wurde Hirling erster Vorstand und Franz Heim zweiter. 1965 dankte Karl Hirling ab und Alois Schäfer übernahm den ersten, Franz Moll den zweiten Vorstand.
Am 12. November 1966 nahm der Musikverein Abschied von seinem Vorstandsmitlgied Mürgermeister Lothar Moll. 1967 wurde Franz Heim zweiter Vorstand. Das 250jährige Kirchenjubiläum wurde vom Musikverein Winterspüren feierlich umrahmt.
Im Mai 1968 nahm man in Pfullendorf am Wertungsspiel teil. Mit ihrem Dirigenten Josef Kammel erreichte die Kapelle in der Mittelstufe einen ersten Rang.
1968 verstarb überraschend der zweite Vorstanf Franz Heim im Alter von 55 Jahren. Als Nachfolger wurde Karl Sauter aus Malspüren bestimmt.

Im Jahre 1970 wurde das 50jährige Jubiläum gefeiert, verbunden mit dem Bezirksmusikfest. Die Stadtkapelle Stockach wirkte als Patenkapelle mit. Als Ehrengast war Karl Gratzt Präsident des Seegau Musikverbandes anwesend.

Am 15. August 1972 verlor der Musikverein seinen 2. Vorstand Karl Sauter, Ehrenmitlgied und Flügelhornist durch einen tragischen Unfall.
1972 bei der Eingemeindungsfeier nach Stockach wurde Dirigent Josef Kammel von Vorstand Alois Schäfer und Verbandspräsident Karl Gratz für 20 Jahre Dirigent geehrt. Ebenso übergab Bürgermeister Franz Kempter von der Gemeinde ein Geschenk.

Für Karl Sauter wurde 1973 Vicenz Lehn aus Mahlspüren asl 2. Vorstand gewählt. Im selben Jahr wurden auch neue Uniformen angeschafft, dies war nur möglich durch großzügige Spenden der Talbewohner.

Am 25. Februar 1976 wurde Ehrendirigent Hermann Pfeiffer zu Grabe getragen. Die Musiker aus Liggersdorf unf Winterspüren erwiesen ihm die letzte Ehre.

1977 wurde durch die Kreisreform der Musikverein Winterspüren Mitglied im Hegau Musikverband. Es waren nicht alle begeistert und es bedurfte einer gewissen Angewöhnungsphase im neuen Verband. 1978 war die beste Gelegenheit wo der M.V. Winterspüren ein Bezirksmusikfest im neuen Bezirk Nellenburg ausrichtete.

Im Juli 1980 feierte der Musikverein unter seinem Vorstand Alois Schäfer das 60. Jubiläum. Es konnten noch einige Gründungsmitglieder geehrt werden.
Johann sauter, Rupert Muffler (noch aktiv) Fritz Kempter, Hermann Blocher, Otto Martin.

1981 beteiligte man sich wieder an einem Wertungsspiel in Villingen-Schwenningen. Unter Dirigent Josef Kammel erreichte man wiederum einen 1. Rang.
1982 wurde wieder ein Bezirksmusikfest ausgerichtet. Dirigent Kammel erhielt vom Verein ein wertvolles Bild, vom Bund Deutscher Blasmusikverbände die große goldene Ehrennadel und vom Verband wurde er zum Ehrenmitlgied ernannt. Von der Stadt Stockach überreichte Bürgermeister Ziwey den großen Wappenteller.

Am 5. Juli 1983 wirkte die Kapelle beid er Glockenweihe in Winterspüren mit. Nach 12 Jahren Amtszeit als 2. Vorstand gab Vinvenz Lehn 1985 sein Amt an Edmund Sauter ab. Ebenfalls gab Kassier Fritz Specht nach 11 Jahren sein Amt an Karl Martin, Hengelau ab.

Das Weihnachtskonzert 1985 war für Dirigent Josef Kammel und Vorstand Alois Schäfer ein großer Tag. Sie erhielten für besondere Verdienste die Landesehrennadel vonBaden-Württemberg durch Bürgermeister Franz Ziwey überreicht.

Nach einem großartigen Wunschkonzert an Weihnachten 1986 gab Dirigent Josef Kammel seinen Rücktritt bekannt. 35 Jahre Stabführung sprechen für sich. Sein Nachfolger wurde Egbert Eisenhardt.
1985 trat Vorstand Schäfer sein Amt an Edmund Sauter ab. Zweiter Vorstand wurde Olaf Patzke. Herr Josef Kammel wurde an einem Abschiedskonzert zum Ehrendirigenten ernannt, ebenso Alois Schäfer zum Ehrenvorstand. Erwähnenswert ist an dieser Stelle Herr August Steinmann, der bei zahlreichen Konzerten in hervorragender Weise durchs Programm führte, so auch bei den Abschiedskonzerten.

Das 70. Jubiläum wurde in Stockach im Bürgerhaus mit einem Doppelkonzert zusammen mit dem Musikverein Zizenhausen gefeiert.

1992 wirkte die Musikkapelle bei der 900 Jahrfeier in Mahlspüren im Tal mit.

Ein Rekordjahr der Hochzeiten war 1992; heirateten doch 5 Aktive Musiker. Im selben Jahr fuhr man nach Sitzerat im Saarland zur dortigen Pfarrkapelle um mit den befreundeten Musikern ihr 25jähriges Bestehen zu feiern.

Ein großer Feiertag für die Talgemeinde war die Einweihung der neuen Lichtberghalle in Winterspüren, mit dem neuen Probelokal am 7.11.1992.

Im Mai 1993 beteiligte sich der M.V. Winterspüren gemiensam mit den Musikern von Zizenhausen am Wertungsspeil in Radolfzell. Unter Dirigent Egbert Eisenhardt erreichte man einen 1. Rang mit Belobigung.

Am 18. September kaufte man eine Ochsen, der beim Jubiläum am 9.-12.6.1995 am Spieß gebraten werden soll. Olaf Patzke mästete ihn kostenlos auf Schlachtgewicht hoch.
Beim Weihnachtskonzert 1993 ergriff unseer neuer Pfarrer Michael Roßknecht den Taktstock und begeisterte das Publikum mit perfekter Stabführung.

Vom 9.-12.6.1995 feierte der Musikverein Winterspüren sein 75. Jubiläum in einem großen Zelt; verbunden mit dem Bezirksmusikfest. Trotz fast Dauerregens platzte das Zelt immer aus allen Näten. Der "Ochs am Spieß" mundete am Sonntag ellen Festgästen hervorragend.

Aktualisiert ( Dienstag, den 09. Februar 2010 um 22:35 Uhr )
 

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