Musikverein Winterspüren e.V.

Südkurier-Bericht vom 28.11.2018 - Lokalteil Stockach PDF Drucken E-Mail
  
Dienstag, den 27. Dezember 2016 um 18:19 Uhr

Konzertbesucher honorieren Mut zum Wagnis

Musikverein Winterspüren und die Jugendkapelle WiSeLi bieten beim Jahreskonzert ungewohnte Meldodien. Der Mut zum Risiko zahlt sich aus.

Ein anspruchsvolles Programm boten die Jugendkapelle WiSeLi (Jungmusikanten aus den Musikvereinen Winterspüren, Sentenhart und Liggersdorf) und der Musikverein Winterspüren ihren knapp 200 Gästen beim Jahreskonzert in der Lichtberghalle. "Tänze aus aller Welt" erklangen und damit teilweise ungewohnte Rhythmen und Melodien, die vom Publikum mit viel Beifall belohnt wurden.

35 Jungmusikanten unter der Leitung von Mathias Keller-Fröhlich und Christian Reutebuch brachten die "Blue Ridge Saga" und Musik aus dem Film "Drachenzähmen leicht gemacht" auf die Bühne, gefolgt von Hits der Gruppe Pur. Als Zugabe spielten sie "Love Shine A Light, den Platz 1 des Eurovision Song Contest von 1997. Nicole Bohnenstengel, Leiterin der Grundschule Winterspüren, war begeistert von den Jugendlichen. "Die spielen auf einem wirklich hohen Niveau", sagte sie und erzählte, dass sie selbst 20 Jahre lang Querflöte im Musikverein Worblingen gespielt habe.

Unter der musikalischen Leitung von Marco Geigges begannen die 40 Musiker des Hauptorchesters mit einem ruhigen und besinnlichen Stück. Michael Buhl begrüßte die Gäste und erklärte, er wolle mit seinen kurzen Hinweisen zu den Werken die musikalische Fantasie der Zuhörer wecken. "Musik lässt Bilder entstehen und umgekehrt: Wenn man Bilder hat, kann man die Musik besser verstehen." Die Armenischen Tänze beinhalteten fünf verschiedene Volkslieder und Tänze aus dem Kaukasus. Dabei stellten die Holzbläser ihr ganzes Können unter Beweis. Erste Bravo-Rufe waren ihr Lohn. Nach den hier unbekannten Weisen stimmten die Musiker den weltberühmten Walzer No. 2 von Dmitri Shostakowich an.

Jürgen Schröder, stellvertretender Präsident des Blasmusikverbandes Hegau-Bodensee, sagte: "Musik tut uns Menschen gut. Hier erleben wir, wie viel Freude Musik den Musikern und Zuhörern macht." Viele Menschen verbänden ein Lied mit einem bestimmten Ereignis. Er sei einig mit Sir Simon Rattle, der einmal sagte: "Musik ist kein Luxus, sondern ein Grundbedürfnis." Erfreut stellte Schröder fest, dass es in Winterspüren viele junge Musiker gebe. Auch im Verband seien 65 Prozent der Aktiven jünger als 27 Jahre. "Eure Arbeit ist unverzichtbar für die Pflege des kulturellen Erbes in Baden-Württemberg. Musik bringt Menschen zusammen", lobte er. Dann ehrte er acht Jungmusikanten und zeichnete drei Aktive für ihre langjährige Mitgliedschaft aus. Das Orchester spielte als Anerkennung den Deutschmeister Regimentsmarsch.

Mit der "Dance Celebration" ging es nach der Pause temperamentvoll weiter. Das Publikum war davon ebenso beeindruckt wie von den Tatarischen Tänzen, einem Konzertwerk der Oberstufe. Die lebendige, melodische Musik drücke auch die vielen Bräuche und tatarischen Feiertage aus, sagte Michael Buhl. Für ihr Trompeten-Solo beim "Soul Bossa Nova" gab es für Gina Thum spontanen Szenenapplaus vom Publikum und anschließend vom Orchester. Drei Wochen zuvor hatte sie die Prüfung für das Jungmusiker-Leistungsabzeichen in Gold bestanden.

Mit einem Ungarischen Tanz von Johannes Brahms und dem Lied "Oh du fröhliche" als Zugaben endete das Jahreskonzert, von dem auch die Ortsvorsteher Olaf Patzke und Herbert Rebstein sehr beeindruckt waren.

Quelle: http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/Konzertbesucher-honorieren-Mut-zum-Wagnis;art372461,9021321

 
Benutzer : 141
Beiträge : 150
Weblinks : 8
Seitenaufrufe : 537499

Wer ist Online

Wir haben 116 Gäste online
<<  August 2017  >>
 Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa  So 
   1  2  3  4  5  6
  7  8  910111213
14151617181920
21222324252627
28293031   

Aktuelle Termine

Termine WiSeLi

Anmeldung



Copyright © 2017 Musikverein Winterspüren e.V.. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.